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Stressreduktion und Gesundheits-Prävention

Stressreduktion und Gesundheits-Prävention

MAX RELAX – oder: Gedanken zur Gesundheitsprävention

Für zahlreiche Menschen ist ihr beruflicher Alltag mit den vielen Aufgaben sehr fordernd und anspruchsvoll. Hohe Anforderungen, Zeitdruck sowie mangelnde Erholungsphasen können erschöpfen und als Reaktion körperliche Symptome hervorrufen.

Als engagierte Personaldienstleistende erleben wir die unterschiedlichsten Firmenkulturen und begleiten fähige Facharbeitende sowie hochqualifizierte Menschen, die mit enormem Engagement ihren Arbeitsalltag bewältigen, bei der Stellensuche. Im Gesundheitswesen als Umfeld, in dem Fach- und Führungskräfte sehr gesucht sind, werden einige  Berufsgruppen (u.a. Pflege, Medizin) verstärkt einer kontinuierlichen Beanspruchung ausgesetzt.

Als ausgebildete und erfahrene MBSR- und Yogalehrerin unterrichtet und coacht Frau Beatrice Aschmann in der Wirtschaft und Gesellschaft betroffene Menschen und gibt ihr Wissen als Expertin an interessierte Betroffene weiter.

Frau Katja Flügel unterstützt und vermittelt seit vielen Jahren Menschen, die einem anspruchsvollen Job in der Pflege nachgehen, bei der Suche nach einer neuen Stelle.

Wir haben uns auseinandergesetzt mit den Ursachen, die zu einem Burnout führen und den Möglichkeiten, wie man sich schützt, wieder erholt und einer weiteren Erschöpfung vorbeugt. Gerne stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten und Methoden vor und sind bei Fragen Ihre Ansprechpartner.

Es gibt erprobte und erfolgreiche Methoden, die lehren, mit Stress umzugehen. In dieser Vielzahl von Angeboten ist MBSR (Stressbewältigung durch Achtsamkeit) eine Möglichkeit, die wir Ihnen als Erste gerne vorstellen möchten.

 Was hier wichtig ist:

Fokussiert wird nicht auf eine Technik, sondern es geht darum, sich seiner Wahrnehmung zuzuwenden. Die Beobachtung Ihrer ganz persönlichen Erfahrung, Ihr einzigartiges Erleben der Situation, des jeweiligen Momentes, stehen im Zentrum.


Katja Flügel:

Frau Aschmann, sie unterrichten seit vielen Jahren nach der Methode MBSR von Jon Kabath-Zinn. Was für Inhalte bietet dieser Ansatz und in welcher Form werden diese praktiziert?

Beatrice Aschmann:

MBSR ist ein von Dr. Jon Kabat-Zinn (Verhaltensmediziner an der Stress Reduction Clinic der Universitätsklinik Massachusetts, USA) und seinen Mitarbeitenden entwickeltes Programm zur Reduktion und Prävention von Stress und seinen Folgen.

MBSR vermittelt Stressbewältigung durch die Praxis von Achtsamkeit. Es ist eine Methode, die einen anderen Umgang mit Leiden und Stress anbietet, seien es körperliche Probleme, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Familie oder im sozialen Umfeld.

Heute wird MBSR weltweit nicht nur an Kliniken und Gesundheitszentren angeboten, sondern auch im pädagogischen Bereich, an sozialen Institutionen, in Unternehmen und für Privatpersonen zur Prävention von stressbedingten Erkrankungen, Burnout sowie zur Förderung einer gesunden Lebensweise.

Durch die schrittweise Schulung der Achtsamkeit und der Wahrnehmung lernen die Teilnehmenden anhand verschiedener Übungen, (zum Beispe Meditationen und Körperübungen)die Entstehnung von Stress zu beobachten und sie setzen sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und Reaktionsmustern auseinander.

Katja Flügel:

Ist das Üben von MBSR in diesem Sinne auch vergleichbar mit der Stärkung der Resilienz? Ist damit auch die Selbstregulierung der Gedanken, Gefühle und das Wahrnehmen der Verhaltensweisen verbunden?

Beatrice Aschmann:

Das MBSR-Training kann die persönliche Resilienz natürlich fördern und stärken. Durch das bewusste Beobachten der Gedanken, dem Wahrnehmen der Gefühle und auch der Körperempfindungen lernen wir die Muster kennen, die uns in Stress versetzen. Anhand der Wahrnehmung und vertieften Erfahrung wird es möglich, festgefahrene Verhaltensweisen zu überprüfen und allenfalls anzupassen. Das MBSR-Training bietet da verschiedene Übungen an, um sich mit einem Thema vertraut zu machen bzw. sich dem Thema anzunähern.

Katja Flügel:

Als wie wichtig sehen Sie das Umfeld des Betroffenen wie Familie und Freunde? Wie denken Sie kann es gut gelingen, dass das Erlernte nicht nur Teorie bleibt, sondern wirkungsvoll in die Lebensgestaltung umgesetzt werden kann? Sehen Sie da zum Beispiel Übungsgruppen als hilfreich?

Beatrice Aschmann:

Die Menschen einer Gruppe wie die Familie und die natürliche Gemeinschaft tragen uns. Vor allem in sehr schwierigen Zeiten sind Familie und Freunde ein wichtiger Rückhalt.

Zu wissen, dass man mit diesen Themen nicht alleine ist, kann unterstützen und befreiend wirken. Ziel der Kurse ist es, eine Übungspraxis aufbauen, die auch nach dem Kurs ihre Weiterführung findet. Es geht dabei nicht nur um die formelle Praxis, dem Üben auf der Matte oder auf dem Sitzkissen.

Meditations-Gruppen, Yoga und auch die regelmässige Gestaltung der eigenen Interessen sehr unterstützend sein.

Achtsamsein fordert dazu auf, seine Handlungen zu beobachten und zu reflektieren und fokussiert durch den Alltag zu gehen.

Katja Flügel: Was für eine Rolle spielt der Arbeitgeber?

Beatrice Aschmann:

Im Arbeitsumfeld werden die Anforderungen komplexer, das Tempo legt stetig zu und der kollektive Erfolgsdruck steigt. Die Arbeitgeber (die auch Menschen  sind, die grossen Herausforderungen gegenüberstehen) werden aufgefordert, eine Kultur zu schaffen, die nicht nur auf Leistung beruht, sondern auch den Menschen mit seiner Kreativität vermehrt ins Zentrum stellt. Eine gesunde Wettbewerbsfähigkeit kann auch „verspielter“ gepflegt und gestaltet werden. Weiter sind Respekt und Wertschätzung zentrale Themen. Und natürlich tragen auch das soziale Umfeld und die eigenen Interessen dazu bei, die Lebensqualität zu unterstützen um sich dem Leben verbunden, neugierig und leistungsbereit zu fühlen.

Katja Flügel:

Sie begleiten und unterstützen Kaderleute aus der Wirtschaft. Was kann Ihres Erachtens von engagierten Führungspersönlichkeiten und kreativ geleiteten Unternehmen zur Prävention beigesteuert werden?

Beatrice Aschmann:

Das ist individuell und kann ich nicht so grundsätzlich beantworten. Sicherlich sind Unternehmer gefragt und gefordert, ihre persönliche Lebensführung entsprechend aufmerksam und sorgfältig zu gestalten. Durch einen wertschätzenden, respektvollen Umgang sowie Offenheit und Vertrauen wird eine Basis geschaffen, in der sich die Arbeitnehmenden einbringen und ihre Stärken weiterentwickeln können. Zur Ergänzung braucht es Abwechslung und Vielseitigkeit bezüglich der gestellten Aufgaben. Zu beachten sind auch die Pausen und regelmässige Bewegung. Ruheräume am Arbeitsplatz, die Möglichkeit, seine Tätigkeiten weitgehend selber einzuteilen, Vertrauen und ein motivierendes Umfeld tragen das Ihre dazu bei, eine kontinuierliche Herausforderung mit Freude zu stehen.

Katja Flügel:

Wir möchten noch mehr zum Thema Stressbewältigung im Rahmen der Gesundheitsprävention von Ihnen erfahren. Was darf/kann der Lesende in den folgenden Monaten in diesem Blog darüber erfahren?

Beatrice Aschmann: Ich werde den Fokus auf verschiedene zentrale Themen rund um das Thema Gesundheitsprävention und Stressbewältigung richten und detailliert darauf eingehen. Neben den fachspezifischen Erläuterungen werden Erfahrungsbeispiele von TeilnehmerInnen und Teilnehmern, einfache angeleitete Übungen (Audiodateien), Literaturempfehlungen und auch Hinweise auf themenbezogene Sendungen und Talks diese Reihe abrunden.

Zum Abschluss dieses Blogs möchten wir Sie auf eine wichtige Plattform zu Fragen und Vorgehen in der Gesundheitsprävention hinweisen:

http://www.schweizer-gesundheit.ch/diagnose/burnout-alarmsymptome-ernst-nehmen?utm_source=floorboard

(mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin, Frau Dr. Holsboer-Trachsler)

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen zum heutigen Abschluss viel Vergnügen und eine entspannende Entdeckung mit einer MBSR-Atemübung durch den Klick auf folgende Datei:

Herzliche Sommergrüsse von MAX RELAX,

Ihre Beatrice Aschmann & Katja Flügel